Künstler

 

© Christian Jungwirth

Jevgēnijs Čepoveckis

Jevgēnijs Čepoveckis wurde 1995 in Riga, Lettland, geboren und erhielt im Alter von vier Jahren seinen ersten Violinunterricht. Seit 2008 studierte er an der Konservatorium Wien Privatuniversität und seit 2010 an der Kunstuniversität Graz, wo er gerade bei Boris Kuschnir sein Bachelordiplom mit Auszeichnung ablegte. Er ist vielfacher Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe. Jevgēnijs Čepoveckis hat Meisterkurse bei Julian Rachlin und dem Michelangelo Quartett besucht und ist als Solist in ganz Europa und Russland aufgetreten. 

Bei Peteris Vasks nahm er mehrere Jahre Kompositionsunterricht und gewann 2006 den 1.Preis beim lettischen Wettbewerb für junge Komponisten. 2015 hat Jevgēnijs sein eigenes Ensemble gegründet – das Oberton String Octet, mit dem er regelmäßig auftritt. Der Schwerpunkt des Ensembles ist die Aufführung bekannter Werke, aber vorallem auch die Wiederentdeckung von Raritäten dieser Gattung. Auch fungiert er derzeit als Konzertmeister des Wiener Jeunesse Orchesters. 

Kammermusik auf höchstem Niveau ist ihm generell ein wichtiges Anliegen. So konzertiert er regelmäßig bei prominenten Festivals wie u.a. bei Styriarte, Carinthischen Sommer, Festival St. Gallen, Arsonore, Tiroler Festspiele mit renommierten Solisten, u.a. mit Benjamin Schmid, Nils Mönkemeyer, Markus Schirmer, Danjulo Ishizaka, Barnabás Kelemen, Torleif Thedeen, Thomas Selditz oder Clemens Hagen.  

 2018 wurde er vom Wiener Konzerthaus zum Sieger des Förderprogrammes „Great Talent“ gekürt. 

Als Gewinner des Arancio-Preises des internationalen Michael Hill Violinwettbewerbs 2019 spielt Jevgēnijs auf der Geige von Nicolò Amati, Cremona 1645, “Ex Christian Ferras“. Dieses Instrument ist eine Leihgabe von Rare Violins In Consortium, Artists and Benefactors Collaborative.

© Floris Fortin

HANGA FEHÉR

Hanga Fehér wurde 1997 in Miskolc (Ungarn) geboren und erhielt mit 7 Jahren ihren ersten Violinunterricht. Von 2011 war sie Violinstudentin am Bartók Béla Konservatorium in Budapest, wo sie 2015 ihren Abschluss bei Teréz Pichner und Zoltán Tuska gemacht hat. Im Jahr 2016 begann Hanga mit dem Bratschenstudium an der Kunstuniversität Graz bei Péter Bársony, hat bei verschiedenen Wettbewerben teilgenommen und u.a. den 2. Preis beim Koncz János Violinwettbewerb gewonnen. 

Als Geigerin absolvierte sie Meisterkurse beim Quartetto di Cremona, bei Raphael Oleg, Kristóf Baráti, Sylvia Elisabeth Viertel oder Barbara Doll. Als Bratschistin besuchte sie Meisterkurse und Unterricht bei Hartmut Rohde, Walter Küssner, Máté Szűcs, Thomas Selditz und Reinhard Latzko. Sie war mit dem Egressy Béni Symphonie Orchester in Frankreich auf Tournee und nahm mit der Bayerischen Jungen Philharmonie im Jahr 2015 an verschiedenen Projekten teil.  

Zur Zeit studiert Hanga an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien bei Gertrud Weinmeister. 

© Floris Fortin

FLORIS FORTIN

Floris Fortin wurde 1995 in Graz geboren. Nach dem Besuch der Unterstufe der Grazer International Bilingual School maturierte er 2015 am Musikgymnasium Dreihackengasse in Graz. 

Seinen ersten Cellounterricht erhielt Floris am Johann-Joseph-Fux-Konservatorium bei Herlinde Schwarz. In weiterer Folge wechselte er an die Kunstuniversität Graz in den Vorbereitungslehrgang von Andrea Molnar und studiert dort seit 2014 bei Prof. Julian Arp. Zusätzlich erhält Floris auch eine pädagogische Ausbildung im Studium IGP. 

Als regelmäßiger Teilnehmer bei den Landes- und Bundeswettbewerben von Prima la Musica konnte er zahlreiche erste Preise für sich verbuchen. Orchestererfahrung sammelt Floris beim Orchester des Musikgymnasiums Graz, als Mitglied des Wiener Jeunesse Orchesters und als Mitglied bei recreation • GROSSES ORCHESTER GRAZ. 

Neben der künstlerischen Ausbildung an der Universität besucht Floris regelmäßig internationale Meisterkurse bei renommierten Lehrern wie Rudolf Leopold, Reinhard Latzko, Franz Bartolomey, Christoph Richter, Christian Poltéra u.a. Gleichermaßen große Bedeutung hat für ihn das Musizieren in verschiedenen Ensembles und Formationen. Beispielsweise ist Floris Mitglied des Oberton String Octets, welches bereits bei zahlreichen internationalen Festivals aufgetreten ist und in der Saison 2017/18 sein Debüt im Grazer Musikverein gab. 

© Peter Purgar

SERHII ZHURAVLOV

Serhii Zhuravlov wurde in 1994 in Russland geboren. Mit 5 Jahren bekam er an der Musikschule N9 in Charkiw (Ukraine) Geigenunterricht, gewann mit 8 Jahren seinen ersten Wettbewerb und nahm in den folgenden Jahren bei weiteren Wettbewerben in der Ukraine und in Russland teil. Mit 12 Jahren trat er das erste Mal als Solist mit dem Philharmonischen Orchester Charkiw auf und gab Konzerte von J.S. Bach, A. Vivaldi, L. Spohr und H. Wieniawski zum Besten. 2009 setzte er seine musikalische Ausbildung am Musik College bei Juriy Podlesniy fort.  

Im Jahr 2013 schloss er sein Studium in Charkiw mit Aufzeichnung ab und bestand die Aufnahmeprüfungen für Bratsche an der Kunstuniversität Graz bei Matthias Maurer und setzte es später bei Christian Euler fort. Serhii wirkte bei zahlreichen Konzerten in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Slowenien, Kroatien, Italien, Ungarn und weiteren Ländern mit. 2016 nahm er an Musikfestivals in Konstanz und Pordenone teil. 2017 besuchte er den 13. Meisterkurs in Schaffhausen (Schweiz) und wurde dort von Valeriy Sokolov, Wen-Sinn Yang, Werner Bärtschi und Ivan Klánský unterrichtet. Aufgrund von überaus positiver Kritik beim Abschlusskonzert bekam er eine Möglichkeit, ein Konzert im Haus von Conrad Ferdinand Meyer zu spielen. 

Mit seinem Streichquartett gewann er im Jahr 2017 ein Stipendium der Grazer Kunstuniversität. Ebenso tritt Serhii regelmäßig mit dem Oberton String Octet bei Festivals wie dem Steirischen Kammermusik Festival u. v. m. auf.  

© Floris Fortin

DOROTTYA STANDI

Dorottya Standi wurde 1993 in Ungarn geboren, wo sie mit neun Jahren bei Euniké Balassa ihren ersten Cellounterricht erhielt und ihre Ausbildung 2008 bei Antal Pálkövi fortsetzte. Bereits in sehr jungem Alter gewann sie den nationalen Cello-Wettbewerb sowie den nationalen Kammermusikwettbewerb. Durch Einladungen zu zahlreichen internationalen Wettbewerben erspielte sie u.a. den zweiten Preis beim Internationalen David Popper-Wettbewerb und den zweiten Preis bei der Classic Pure Vienna International Music Competition. Als Solistin trat Dorottya mit den Zalaegerszeg- und mit den Savaria-Symphonikern auf, spielte in Finnland und Polen beim Treffen der Staatspräsidenten und nahm an zwei Tourneen mit dem Central European Initiative Youth Orchestra (CEIYO) in Italien teil. 

Seit 2012 studiert Dorottya bei Rudolf Leopold an der Kunstuniversität Graz, wo sie im März 2017 ihr Bachelor Studium mit Auszeichnung absolvierte und darauf ihr Master Studium in Angriff nahm. 

Maßgebend künstlerische Impulse erhielt sie außerdem durch Heinrich Schiff, Dmitri Ferschtman, Reinhard Latzko, Claudio Bohorquez, Franz Bartolomey, Eberhard Feltz, Patrick Demenga und Marko Ylönen. Des Weiteren ist sie Keltenklang- sowie Forum Hungaricum- und Ursula Grill-Stipendiatin. 

© Urška Lukovnjak

ANDRII UHRAK

Andrii Uhrak wurde 1993 in der Ukraine geboren, wo er seinen ersten musikalischen Unterricht an der Landesmusikschule bekam. 2011 schloss er seine Ausbildung am Lemberger Musikgymnasium S. Kruschelnytska mit Auszeichnung ab und debütierte mit dem Violinkonzert Nr. 5 von Vieuxtemps in der Lemberger Philarmonie. Von 2011 bis 2013 studierte er Violine an der Musikhochschule von Lemberg. Seit 2013 ist Andrii Student an der Kunstuniversität Graz und erhält Unterricht bei Vesna Stankovic.  

Des Weiteren ist Andrii Uhrak Preisträger zahlreicher nationaler Wettbewerbe in der Ukraine und mehrfacher Teilnehmer an Musikfestivals, Konzerten und Musikakademien in Österreich, Deutschland, Frankreich, Belgien, Polen, Slowenien, der Ukraine, der Schweiz und Bosnien-Herzegowina.  

Seit 2015 ist Andrii Uhrak zudem Mitglied des Oberton String Oktetts sowie Geiger des „SoloWay“-Klaviertrios, mit denen beiden er aktiv bei Konzerten und Wettbewerben auftritt. Im Jahr 2018 Jahr wurde Andrii als Mitglied bei recreation • GROSSES ORCHESTER GRAZ aufgenommen. 


© Floris Fortin

ALBERTO STIFFONI

Alberto Stiffoni wurde in Treviso (Italien) geboren und erhielt im Alter von vier Jahren seinen ersten Violinunterricht. Zurzeit ist er Student an der Kunstuniversität Graz in der Klasse von Andrej Bielow und an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf in der Klasse von Noè Inui. Weitere musikalische Impulse erhielt er im Rahmen von Meisterkursen von Marco Rizzi, Krzysztof Wegrzyn, Pavel Vernikov and Igor Ozim.

Alberto Stiffoni ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe in Italien und im Ausland: so gewann er beispielsweise den 2. Preis beim 23rd International Violin Competition Young Virtuoso - ZAGREB 2017 und einen Sonderpreis beim Odessa International Violin Competition in 2018. Gemeinsam mit der Pianistin Irina Vaterl gewann er außerdem den 1. Preis beim Stockholm International Music Competition, wurde zum Joaquin Turina Kammermusikfestival in Sevilla und zu den Festivals Nei Suoni dei Luoghi und Asolo Musica in Italien eingeladen. Sein Kammermusikkonzert im Februar 2017 im Teatro Comunale Giuseppe Verdi von Pordenone wurde vom Nationalen Rundfunk RAI aufgezeichnet und im Radio gesendet.

Als Solist spielte er das Tripelkonzert von Ludwig van Beethoven mit der Südwestdeutschen Philharmonie in Konstanz im Oktober 2017. Weiters tritt er als Mitglied des Oberton String Octet im Musikverein Graz, beim Steirischen Kammermusikfestival, beim Carinthischen Sommer Festival, für die Wiener Jeunesse und für das Wiener Film Festival in Ekaterinburg (Russland) auf. Das Ensemble wurde im Oktober 2018 eingeladen, im Rahmen der Festlichkeiten anlässlich des hundertjährigen Bestehens der Republik Österreich in der Hofburg im Beisein des Bundespräsidenten zu spielen.

Im September 2017 gewann Alberto Stiffoni das Auswahlspiel im Rahmen der Meisterkurse des Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI und wirkte somit bei diversen Projekten des Orchesters mit. Außerdem gewann er ein Stipendium, um sich an der Accademia di Musica di Pinerolo fortzubilden.

© Floris Fortin

Veronika Brecelj

Veronika Brecelj wurde 1994 in Slowenien geboren und erhielt im Alter von vier Jahren ihren ersten Geigenunterricht. Später studierte sie bei Tomasz Tomaszewski an der Universität der Künste Berlin und schloss dort ihr Bachelorstudium ab. Sie setzte ihr Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz bei Boris Kuschnir fort und schloss 2019 ihr Masterstudium bei Silvia Marcovici mit Auszeichnung ab. Zusätzlich nahm sie an mehreren Meisterkursen von rennomierten Professoren wie Pavel Vernikov, Igor Ozim, Latica Honda-Rosemberg, Yair Kless, Krzysztof Wegrzyn und Ivry Gitlis teil. 

Veronika Brecelj konzertierte bereits in vielen Ländern Europas, unter anderem in Österreich, Deutschland, Polen, der Niederlande, Slowenien, Kroatien und Italien. Als Solistin trat sie mit dem Slowenischen Philharmonischen Orchester, dem Slowenischen Rundfunk- und Fernsehorchester und dem Orchester des Musikkonservatoriums Laibach auf. Des Weiteren war Veronika Mitglied des European Union Youth Orchestras und ist eine regelmäßige Substitutin beim Orchester der Slowenischen Nationaloper und beim Orchester Filarmonica della Fenice in Venedig. 

Neben ihrer Karriere als Solistin ist Veronika auch eine begeisterte Kammermusikerin. Sie musizierte mit dem Oberton String Octet bei dem Wiener Filmfestival in Jekaterinburg und spielt regelmäßig in diversen anderen Formationen. 

Veronika hat zahlreiche erste Preise bei internationalen Wettbewerben wie dem Paolo Spincich Wettbewerb, dem Antonio Salieri Wettbewerb und dem Svirel Wettbewerb gewonnen. Weitere Preise erhielt sie beim Internationalen Geigenwettbewerb Georg Philipp Telemann und beim Internationalen Geigenwettbewerb Marie Cantagrill.  

2019 erhielt sie den Škerjančeva-Preis für ihre künstlerische Leistungen und den Preis der Gemeinde Šempeter-Vrtojba für individuelle Leistungen.